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Meine Weihnachtshäkelei

Vor so ca. einem Monat war ich auf der Suche nach einem neuen Häkelprojekt. Es sollte weihnachtlich werden.

Zufällig bin ich über eine gehäkelte Krippe gestolpert, da war die Idee geboren. Zunächst häkelte ich den Esel, da ich hierfür eine Anleitung hatte. Sie stammt aus dem Buch „Das große Häkelfiguren-Buch – Süße Freunde zum Dekorieren und Verschenken“ ISBN 978-3-945633-39-7.

Als zweites entstand der Ochse. Ihn habe ich an die Anleitung des Esels angelehnt, jedoch etwas massiger und den Kopf fülliger gehäkelt.

An die Tiere wollte ich dann die anderen Figuren anpassen ☺
Hier zunächst mein Tier-Ergebnis:

Da mir die Zeit etwas davonläuft, stehen als nächstes die Hauptfiguren auf der To-Do-Liste.

Für die Krippe habe ich zunächst ein Rechteck gehäkelt. Die Seiten waren zwei Dreiecke, die ich an das Rechteck genäht habe, sodass die Krippenform entstand. Die untere Mitte verstärkte ich mit einem Zahnstocher, um den ich 2 Häkelreihen aus der Mitte des Rechtecks umnähte. Hierdurch entstand die Brettoptik, die man unten an der Krippe erkennen kann. Die Seiten verstärkte ich ebenfalls mit verkreuzten Zahnstochern. Diese umwickelte ich dann mit Wolle.

Das Christkind ist auch schon fertig:

Für die Windel habe ich ein Quadrat gehäkelt, das ich von einer Ecke etwas rosenförmig, also mit einer festeren und einer lockereren Seite  aufgerollt habe. Für die festere Seite häkelte ich einen Kreis zum verdecken der Wicklung (mein Mann meinte: „Das sieht sonst aus, wie ein Burrito“). In die lockere Wicklung habe ich dann den Kopf festgenäht. Dieser ist etwas eiförmig, also in der Mitte sind 2 Reihen mit der gleichen Maschenzahl. Gesicht und Haare sind aufgestickt.

Jetzt drückt mir bitte die Daumen, dass Maria und Josef noch bis Weihnachten fertig werden! 😉

Nachtschatten „Ohnezahn“ gehäkelt

Der Tweet zum CAL für einen Nachtschatten-Amigurumi von Mareike Schumacher (flausch_einhorn) kam gerade rechtzeitig. Mir fehlte noch eine Geschenkidee zum Geburtstag.

Schwarze Wolle hatte ich noch in ausreichender Menge im Repertoire, also fing ich heimlich an zu häkeln. Woche für Woche wartete ich schon immer gebannt, was als nächstes Teil folgen wird.
Zum Glück kam die Anleitung für die Flügel vor den Augen, denn der Geburtstag rückte immer näher und ohne Geschenk dazustehen, wäre nicht so schön gewesen. Daher sind meine Augen jetzt auch nicht gehäkelt, sondern aufgestickt.

Hier mein Ergebnis:

Hier geht’s zur Anleitung.

Vielen Dank noch einmal für die tolle Anleitung und den Spaß dabei!

Der „Wärmflaschen-Fisch“

Auf der Suche nach einem Geschenk für ein Baby stolperte ich über eine kleine Wärmflasche. Der Überzug gefiel mir allerdings nicht so gut. Also überlegte ich, wie ich ihn verschönern kann.

Heraus kam ein gehäkelter Wärmflaschenüberzug als Fisch. Leider kann ich euch hier keine genaue Häkelanleitung mehr geben. Als ich ihn gehäkelt hatte, hatte ich noch nicht an einen Blog gedacht.🤔

So grob kann ich es erklären:
Begonnen habe ich vorne beim Kopf. Zunächst ging es los mit einer Luftmaschenkette in der Größe des Unterteils der Wärmflasche. Danach folgte eine Runde feste Maschen. Am Ende folgten 3 feste Maschen in die letzte Luftmasche und es ging weiter auf der Rückseite der Luftmaschenkette. Hierdurch entstand eine Runde, die ich in diesem Muster weitergehäkelt habe (Am Ende 3 feste Maschen) Da die Wärmflasche ja größer wird und der Kopf rundlich werden sollte, folgten in den Spiralrunden Zunahmen (wie z.B. mit den 3 festen Maschen am Ende der Kanten oder in die 3 festen Maschen an der Kante jeweils eine Verdopplung o. ä.). Nachdem die Größe der Wärmflasche erreicht war, folgten Spiralrunden ohne weitere Zunahme bis zum Beginn der Verengung des Wärmflaschenhals. Hier folgten der Flaschenform folgend Abnahmen. Allerdings muss man hier größer arbeiten, als der Flaschenhals sich tatsächlich verjüngt, da man den Bezug ja auch mal waschen möchte und die Wärmflasche dementsprechend herausgenommen werden muss. Das Problem habe ich gelöst, indem ich beim Flaschenhals in einer Spiralrunde feste Maschen ausgelassen und als Ersatz die gleiche Anzahl Luftmaschen gehäkelt habe. (bsp. 3 feste Maschen überspringen, hierfür 3 Luftmaschen häkeln, dann 3 feste Maschen normal häkeln und von vorne beginnen, bis die Runde zu Ende gehäkelt ist). Hierdurch entsteht ein Lochmuster. Durch diese Löcher habe ich eine geflochtene Kordel gefädelt. ACHTUNG: Man benötigt eine entsprechende Anzahl Löcher, sodass hinterher beide Kordelenden wieder herausschauen, damit man eine Schleife binden kann! Danach folgte ein Farbwechsel und weiter ging’s in Spiralrunden. Für die Hinterflosse wurden an der oberen und unteren Kante wieder Zunahmen gehäkelt bis die Wärmflasche komplett im Fisch verschwunden war.

Als Applikation bekam der Fisch noch auf jede Seite eine Flosse, ein Auge, eine Mundhälfte und einen Kopfansatz.
Die Flosse habe ich wieder mit einer Luftmaschenkette begonnen. Weiter ging es in Reihen. In der Mitte der Reihe folgte zunächst eine Zunahme von einer Masche mit glaube 3 Maschen in einer Masche. Diese 3 wurden dann in der nächsten Reihe verdoppelt usw. Hierdurch entstand die kleine Zacke. Hundertprozentig genau kann ich auch das leider nicht mehr sagen.

Bei dem Auge bin ich mir auch nicht mehr so sicher😅 Eigentlich hatte ich mir da eine Anleitung für einen Magic Ring herausgesucht, habe ihn aber irgendwie falsch ausgeführt, sodass diese Variante herauskam. Ich glaube, ich habe bei jeder neuen Runde den Arbeitsfaden durch die Mitte geholt und gehäkelt. Mir gefiel das Auge so…Vielleicht habe ich ja durch meinen Fehler eine neue Häkeltechnik entdeckt 😀

Die Umrandung des Kopfes und der Mund sind eine lange Luftmaschenkette und 2 Reihen feste Maschen.

Und hier jetzt das Ergebnis:

Und hier noch die Verpackung, denn ein Fisch gehört ja ins Aquarium 😂:

Das Schaf „Määh“

Als ich diese Anleitung für ein gehäkeltes Schaf gesehen hatte, musste ich es einfach nachhäkeln. Ich fand es einfach nur süß 🤗

Zuerst suchte ich mir eine passende Wolle aus meinem Bestand aus und legte los. Als ungefähr ein Viertel des Körpers fertig war, dachte ich mir, dass die Wolle doch knapp werden könnte. Daher häkelte ich den innen liegenden Teil mit einer anderen Farbe weiter. Kurz vor Beendigung des Körpers war die Wolle dann auch tatsächlich  aufgebraucht 😭

Zum Glück hatte ich in meiner Restekiste noch eine ähnliche Wolle mit gleicher Farbe, jedoch längerem Farbverlauf, sodass es zum Glück fast nicht auffällt. Und außerdem: Welches Schaf ist in der Natur schon völlig gleichmäßig… 😀

Hier mein Ergebnis:

Viel Spaß beim Häkeln und bei Fragen, wie immer einfach fragen!

Mein Hängesessel ist jetzt komplett!

Endlich konnte ich nochmal „Hängesessel-Wetter“ mit „Hängesessel-Zeit“ kombinieren, sodass ich ihn um meine Upgrades ergänzen konnte.

Hier das Ergebnis:

Und hier noch einmal eine Verlinkung zu den beiden dazugehörigen Blog-Beiträgen mit Anleitung:

Mein nächstes Projekt (Zugluftstopper) liegt natürlich  auch schon im Sessel ☺

Auto gehäkelt – Willkommensgruß für ein Baby

Es ist vollbracht… Nach 5 Wochenenden kann ich mein gehäkeltes Auto präsentieren. Ein bisschen stolz bin ich ja schon 😁

Aber von Anfang…

Zu Weihnachten hatte ich das Buch „kleine Kuschelautos zum Häkeln und Spielen“ von Christel Krukkert (ISBN: 978-3-8094-3513-6) geschenkt bekommen.

Aus diesem Buch hatte ich kurz danach mit einem Polizeiauto angefangen. Doch nachdem mir der Anfang nicht so recht gefiel und zwischenzeitlich  andere Projekte anstanden, hatte ich das Auto wieder aufgeribbelt.

Als ich dann erfuhr, dass sich bei einem Kollegen männlicher Nachwuchs ankündigte, packte mich das Autofieber wieder.

Dieses Mal sollte es ein Mini werden. Und hier ist er jetzt:

Sobald der Name bekannt ist, wird der Name oder die Initialen mit Geburtsjahr als Kennzeichen noch auf das Nummernschild gestickt.

 

Und der nächste Auftrag steht bereits an! Mein Patenkind (2 1/2 Jahre) hatte das halbfertige Auto gesehen und direkt gefragt „für mich?“ Als ich ihm erklärt hatte, dass es nicht für ihn ist, ich ihm aber gerne eins zu Weihnachten schenken könnte, hatte er sich direkt eine Feuerwehr mit Leiter gewünscht. Er fragt jetzt schon immer nach dem Fortschritt 😉

Häkeln am Strand – einfach toll 😍

Hiermit melde ich mich zurück aus dem Urlaub.

Bei 32°C, Sonne und dieser Aussicht in einer Strandmuschel sitzend häkelt es sich besonders gut. Mallorca war toll!

Dabei ist meine Tasche für den Hängesessel fertig geworden:

Zuhause habe ich die Endfäden noch vernäht. Hier das Ergebnis:

So habe ich das gemacht:
Zunächst habe ich eine Luftmaschenkette gehäkelt. Sie war auf jeder Seite ca. 1 cm länger als mein größtes Häkelbuch, das in die Tasche passen sollte. Hierauf folgte eine Reihe fester Maschen. In die letzte Luftmasche häkelte ich 2 feste Maschen. Danach drehte ich die Arbeit und häkelte in die Rückseite, also die Luftmaschenkette erneut eine Reihe feste Maschen. In die letzte Luftmasche wurden wieder 2 feste Maschen gehäkelt.

Weiter ging es mit einer Reihe fester Maschen. Die in der 1. Reihe verdoppelte Masche wird jeweils erneut verdoppelt, sodass 4 neue Maschen hinzukommen. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis das der Gegenstand, der in die Tasche passen soll, ohne Aufwand hineingleitet. Wenn die Tasche hierdurch zu breit wird, müssen weniger Maschen in den einzelnen Reihen verdoppelt werden. Es folgen Spiralrunden.

Für die Aufhängung wurden alle 4 Maschen anstelle 4 fester Maschen 4 Luftmaschen gehäkelt. Diese kleine Luftmaschenkette wurde dann in die vierte feste Masche der Vorreihe wieder mit einer festen Masche befestigt. (Die Maschen davor werden einfach unbehäkelt gelassen) Da ich eine innenliegende Aufhängung haben wollte, habe ich so viele Löcher gehäkelt, dass die Kordel entsprechend mit beiden Enden innenliegend endeten. Die Rückseite wird genauso bearbeitet. Das hat den Vorteil, dass die Tasche umgeschlagen werden kann. Hierdurch kann das Volumen erhöht werden. 3 – 4 Spiralrunden später wurde nur das vordere Maschenglied für eine Spiralrunde behäkelt. Hierdurch kann die Tasche besser umgeschlagen werden. Es folgten Spiralrunden bis zur gewünschten  Höhe.

Die beiden Kordeln, jeweils eine für die Vorder- und eine für die Rückseite, sind aus der Strickliesel.

Fertig 😊

 

Beim Häkeln die Sonne genießen!

Endlich haben wir für unseren Balkon einen Hängesessel bekommen!

Seither genieße ich die Frühjahrssonne relaxt draußen. Doch 2 Sachen hat der Hersteller vergessen:
1. Einen Flaschenhalter
2. Eine Tasche für Häkelutensilien 😀

Aber wofür kann man denn häkeln, wenn nicht um dafür Abhilfe zu schaffen 😃

Der Flaschenhalter und ein wenig Deko sind jetzt fertig

Wie habe ich das gemacht?
Für den Flaschenhalter habe ich zunächst einen Magic Ring mit 6 festen Maschen gehäkelt und diesen mit einer Kettmasche geschlossen. In der nächsten Reihe habe ich alle festen Maschen verdoppelt. Danach wurde jede 2. feste Masche verdoppelt. in der  nächsten Reihe jede 3, dann jede 4. … Es wird also jede Reihe um insgesamt 6 feste Maschen erhöht. Diese Erhöhung der Maschen habe ich so lange durchgeführt, bis die Häkelarbeit rund um die Flasche ca. 1cm größer war. Die nachfolgende Reihe habe ich nur das hintere Glied der Masche behäkelt ohne die Maschenzahl zu erhöhen. Danach folgten weitere Spiralrunden ohne die Maschenzahl zu erhöhen, bis ca. 3/4 der Flasche in den Flaschenhalter passte. Den Rand bildet ein Band aus der Strickliesel.
Das „Häkelfachchinesisch“ werde ich nach und nach in meinem Häkel-ABC erklären.

Die Anleitung für die Schmetterlinge  findet ihr hier. Für die Blume habe ich einfach eine Zacke des Schmetterlings weniger gehäkelt und ihn nicht zusammengefaltet.

 

Mit der Tasche habe ich jetzt auch schon angefangen

Aber das ist so eine dünne Wolle, da sitze ich noch Stunden dran… Wenn sie fertig ist, präsentiere ich sie euch!

Einhorn gehäkelt

Nach den vielen Schildkröten versuchte ich mich an einem Einhorn, ebenfalls als Weihnachtsgeschenk.

Warum ausgerechnet ein Einhorn?
Dahinter gibt es eine kleine Geschichte… Meine Schwägerin unterrichtete eine Klasse im naturwissenschaftlichen Bereich. Einen Versuch hatte sie bereits mehrfach erklärt, doch eine Schülerin verstand ihn einfach nicht. Daraufhin erklärte eine Mitschülerin, dass sie es ihr mit Einhörnern erklären muss, damit sie es versteht! Da meine Schwägerin sehr fantasievoll ist, fing sie an, um den Versuch eine Geschichte mit Einhörnern und Feen zu stricken. Danach begriff die Schülerin den Versuch und der Unterricht konnte fortgesetzt werden. Daraufhin war diese Klasse nur noch die „Einhornklasse“. Bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit mussten weitere Erklärungen im Fantasy-Bereich erfolgen… 😄
Einige Tage später kam ein Lehrer auf sie zu, der fragte, wie sie das gemacht hätte und er versuchte Gleiches in der Parallelklasse. Es funktionierte! 🙂

Hieraus entstand dann die Idee ein Einhorn zu häkeln. Heraus kam dieses, wie ich finde, hübsche Exemplar:

 

Die Anleitung hierzu habe ich im Häkelbuch von Aldi „Tierische Freunde häkeln“ (ISBN 978-3-945633-01-4) gefunden. Ich habe sie jedoch noch mit einer regenbogenfarbenen Mähne und Schweif verändert.